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SPENDE

Angebot

 

Beratungsstelle für Flüchtlinge aus dem Resettlement-Programm und anderen humanitären Aufnahmeprogrammen

Unter dem Begriff Resettlement versteht man die dauerhafte „Neuansiedlung“ von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Drittstaat. Menschen, die durch das Resettlement-Programm nach Deutschland einreisen, erhalten ab ihrer Einreise einen Aufenthaltstitel nach § 23 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz, „im Rahmen der Neuansiedlung von Schutzsuchenden (Resettlement-Flüchtlinge)“. Humanitäre Aufnahmeprogramme (HAP) können von Staaten in akuten Kriegs- und Krisensituationen eingerichtet werden, so auch von der Bundesrepublik Deutschland. Die BRD veranlasst in diesem Falle Aufnahmeanordnungen für verschiedene Flüchtlingsgruppen mit einem bestimmten Kontingent. Diese Menschen erhalten den Aufenthaltstitel § 23 Absatz 2 Aufenthaltsgesetz, „zur Wahrung besonders gelagerter politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland“. Weitere Informationen zu Resettlement und HAP erhalten Sie auf www.resettlement.de/aufnahmeprogramme.

Die Beratungsstelle für Flüchtlinge aus dem Resettlement-Programm und anderen humanitären Aufnahmeprogrammen hat die Aufgabe, die Flüchtlinge bei der Integration zu unterstützen. Innerhalb von 12 Monaten sollen sie durch das migrationsspezifische Beratungsangebot in die Lage gebracht werden, ein eigenständiges Leben mit gesichertem Lebensunterhalt und einer Verbesserung der Wohnsituation führen zu können. Diese Menschen haben bereits ab Einreise nach Deutschland einen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II und SGB XII. Die gesetzliche Grundlage für die Beratung sind die §§ 67 ff. SGB XII (Hilfen zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten).

Das Beratungsangebot gliedert sich in verschiedene Phasen. Die erste Phase ist die Ankunftsphase, die zweite die Orientierungsphase, es folgt die Perspektivenentwicklungsphase, und zuletzt die Übergangsphase. Diese Phasen erstrecken sich über 12 Monate.

Unsere engsten Kooperationspartner:
Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München
Save Me Kampagne München